Pfostenköpfe

Pfostenköpfe – Einsatzgebiete, Varianten und allgemeine Informationen

Der krönende Abschluss des Pfostens

Der Pfosten ist quasi die Visitenkarte einer Treppe, und ihre Krönung ist der Pfostenkopf. Was als Erstes ins Auge springt, erzeugt den besten Eindruck, der Pfosten macht das Gesicht der Treppe, er bestimmt mit über ihren Charakter. Ein Pfostenkopf kann aufgesetzt werden, er kann auch durch Drechselarbeiten erstellte Verzierungen ganz unterschiedlich ausfallen. Damit die Treppe einen ansprechenden Eindruck hinterlässt, sollte er sich harmonisch ins gesamte Design einpassen und am besten nicht allein dastehen, sondern seinen Auftritt im Verlauf der Gesamtanlage das eine oder andere Mal wiederholen. So kann zum Beispiel der Handlauf in der Form einer Schnecke in den Pfosten münden oder ein Gestaltungselement der Stäbe des Geländers aufgreifen. Runde, glatt geschliffene Pfostenköpfe wirken anders beim Berühren als ein spitze, flache oder strukturierte. Ganz schick und neuzeitlich gestaltet ist eine Kugel aus Holz oder aus Metall, die scheinbar auf geschwungenem Untergrund mit spitzen Ecken schwebt.

Schnörkellosigkeit statt gedrechselten Elementen

Pfostenköpfe können auch an eigentlich längst vergangene Zeiten erinnern, wenn sie in ihrer halb gerundeten Oberfläche ein Mosaik eingearbeitet haben, doch die meisten sind heutzutage schlicht gefertigt, bestehen aus Naturholz, das bestenfalls poliert, jedoch nicht angestrichen wird. Vielerorts haben sich Metallkugeln durchgesetzt, die mit den filigranen Drechselarbeiten an Treppen in Altbauten nicht viel gemein haben, dafür aber einen kühlen, sachlichen Charakter ausstrahlen und einen Hauch von Solidität. Dazu passen moderne Treppen aus hellem, auch aus dunklem Holz, ohne Schnörkel und Verzierungen angefertigt, die ein gewisses Maß an Geradlinigkeit ausstrahlen. Auch wenn Rundformen nach wie vor vorherrschend sind, bilden eckige, etwas flacher oder spitzer, jederzeit die Alternative. Besonders beliebt sind Holzteile, die auf Metallstifte ausgesetzt werden und so die gefällige Verbindung zwischen den beiden Werkstoffen darstellen.

Zusätzlich faszinierende optische Akzente setzen

Pfostenkappen werden rund und halbrund, in Edelstahlausfertigung oder Kupfer, in den Formaten 9 x 9, 12 x 12 oder 10 x 10 geliefert. Sie glänzen auf ganz andere Weise als ein Kopf am Pfosten. Sie sind in aller Regel poliert im Gegensatz zum matten Glanz der Köpfe, in ihnen spiegelt sich, was die anderen verschlucken. Das kann einen zusätzlichen optischen Akzent setzen, es kann aber auch störend wirken. So eine Pfostenabdeckung, die auch aus Aluminium beschaffen zu haben ist, sorgt für den Schutz des Holzes. Gerade im Außenbereich ist so etwas unabdingbar, um Fäulnis vorzubeugen. Nicht nur nützlich, sondern ungleich vornehmer wirken Pfostenkappen aus Messing, schlichter sind Kappen aus Kunststoff. Die Pyramidenform erweist sich als verstärkt Regen abweisend.

Feuerverzinkt oder aus schlichtem Kunststoff

Ein kantiges Pfostenholz wird durch den Aufsatz einer Kappe in Kugelform erst richtig verfeinert. Die Oberseite des Pfostens ist gegen Witterungseinflüsse geschützt, der Verzierung ist Genüge getan und der besseren Handhabung auch. Wer sich einmal einen Splitter eingefangen hat, der weiß das Kunstwerk wohl zu schätzen. Abdeckkappen für die Pfosten im Gartenzaun oder an anderer Stelle werden auch verzinkt geliefert, selbstverständlich in verschiedenen Formen. Der Eine hat halt lieber etwas Rundes in der Hand, während andere glatte Ebenen bevorzugen oder spitze Kanten. Ein Zaun, der etwas auf sich hält, muss auch einen dekorativen Beschlag haben, der entweder nützlich aussehen kann oder aber den Eindruck von Beständigkeit erzeugen will. Dem Geschmack des stolzen Besitzers sind da keine Grenzen gesetzt, die Auswahl ist groß. Der Zaun repräsentiert nach außen hin den Charakter des Hauses und den ihrer Bewohner. Auch daran sollte man bei seiner Auswahl denken.